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Herzlich Willkommen beim Landesverband Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen e.V.

Der Landesverband Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen e.V. ist ein Zusammenschluss von jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Bielefeld.

Der liberale Landesverband dient der Landesregierung und den Landesinstitutionen in Nordrhein-Westfalen als Ansprechpartner für Fragen der jüdischen Religionsausübung. Informationen über die Aufgaben und Organisation finden Sie unter „Der Landesverband“.

Der Landesverband umfasst drei liberale, jüdische Gemeinden in Köln, Oberhausen und Unna. Informationen zu den Mitgliedsgemeinden finden Sie auf dieser Webseite unter „Unsere Gemeinden“.

Nähere Informationen zu der Entstehung und Aufklärung des Judentums finden Sie unter „Liberales Judentum“.

 

 

Düsseldorf, 1. September 2020Landtag Nordrhein-Westfalen, Medieninformation

„Gemeinsam Demokratie stärken“: Bündnis ruft zur Kommunalwahl auf

Wahlaufruf zur Kommunalwahl - LVPJG - Kuper, Michelsohn, Weber

Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landes zur Teilnahme an den Kommunalwahlen und Integrationsratswahlen am 13. September 2020 auf. 27 Organisationen unterstützen die Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW und des Landtags Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Gemeinsam Demokratie stärken“. Dabei sind unter anderem die kommunalen Spitzenverbände, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Unternehmen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagt: „Die Städte und Gemeinden sind die Basisunserer parlamentarischen Demokratie vor Ort. Hier entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wie es vor ihrer Haustür aussieht. Mit ihrer Stimmabgabe können sie bei den Kommunalwahlen die Politik in ihrem direkten Umfeld mitbestimmen. Ein breites gesellschaftliches Bündnis hat sich zusammengetan und ruft alle Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen auf: Gehen Sie wählen, stärken Sie die Demokratie und unterstützen Sie die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in den kommunalen Gremien!“

Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW, sagt: „Unsere Kommunen sind, bei allen Problemen und Aufgaben, offen, bunt und lebensfroh. In unseren Städten und Gemeinden stellen wir gemeinsam die Weichen für Chancengleichheit und das Funktionieren unserer Demokratie. Damit das funktioniert, ist es wichtig, die Kommunen am 13. September zu stärken: Zur Wahl gehen, demokratische Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten wählen und mit einer hohen Wahlbeteiligung bei der Kommunal- und Integrationsratswahl unsere Demokratie stärken.“

In dem Wahlaufruf heißt es unter anderem: „Durch die aktuellen Herausforderungen – ob CoVid-19-Pandemie oder Klima- und demografischer Wandel – müssen die Lebensverhältnisse in unseren Städten und Gemeinden zukunftssicher ausgerichtet werden. Jede Stimme für demokratische Bewerberinnen und Bewerber ist eine Stimme für Demokratie und Ehrenamt. Jede Stimme zählt für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt. Wir bitten Sie daher: Gehen Sie zur Wahl, geben Sie Ihre Stimme ab – Wir zählen auf Sie!“

» Wahlaufruf.docx

 

Ministerpräsident Armin Laschet trifft den Vorsitzenden der Union progressiver Juden Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka

Engagement in der Flüchtlingsarbeit und im interreligiösen Dialog

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Mittwoch den Vorsitzenden der Union progressiver Juden in Deutschland, Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka, zu einem Antrittsbesuch im Landeshaus empfangen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Mittwoch den Vorsitzenden der Union progressiver Juden in Deutschland, Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka, zu einem Antrittsbesuch im Landeshaus empfangen. Begleitet wurde Professor Homolka von der Vorsitzenden des Landesverbandes progressiver Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Alexandra Khariakova, und der Geschäftsführerin auf Bundesebene wie auch des Landesverbandes, Irith Michelsohn.

Besonders wichtig war Professor Homolka in seinem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten das gemeinsame Projekt der Union und des Zentralrats der Muslime in Deutschland: 20 junge Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak werden gemeinsam mit jungen Juden aus Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in der Zeit vom 6. bis zum 10. August 2018 nach Krakau und zur Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers Auschwitz reisen.

Ministerpräsident Armin Laschet begrüßte dieses Engagement in der Flüchtlingsarbeit und dem interreligiösen Dialog ausdrücklich: „Wir müssen uns besonders um die jungen Menschen bemühen, die die Zeit des Nationalsozialismus nur aus Dokumentationen, Geschichtsbüchern und Erzählungen kennen. Wir müssen gerade ihnen das unfassbare Unrecht der Vergangenheit begreifbar machen und die Verantwortung, die sich daraus ergibt.” Das Land fördere deshalb seit nunmehr rund zehn Jahren auch den Schüleraustausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. Die Landesregierung hat die Mittel dafür seit Amtsantritt nahezu verdoppelt.

Der Ministerpräsident versicherte, dass das Land an der Seite der jüdischen Gemeinschaft steht und antisemitischen Bestrebungen entschieden entgegentritt. Abschließend betonte der Ministerpräsident: „Ich freue mich, dass wir heute in Nordrhein-Westfalen die größte jüdische Gemeinschaft der Bundesrepublik haben und bin sehr dankbar für das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Land und den jüdischen Landesverbänden.“

Hintergrund

Die Union progressiver Juden entstand im Juni 1997; ihr gehören 26 liberale jüdische Gemeinden sowie drei Organisationen aus Deutschland mit insgesamt 5.200 Mitgliedern an. Durch Verordnung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 29. September 2015 wurden ihr die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen. Im November 2000 eröffnete mit dem Abraham-Geiger-Kolleg an der Universität Potsdam ein eigenes wissenschaftlich orientiertes liberales Rabbinerseminar. Rektor des Instituts ist von Beginn an Herr Prof. Dr. Dr. Homolka. Der Landesverband progressiver Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen e.V. hat ungefähr 500 Mitglieder in drei Gemeinden in Köln, Oberhausen und Unna. 2018 sind die Änderungen des Fünften Änderungsvertrags zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Landesverbänden in Kraft getreten, durch den auch der Landesverband progressiver Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen e.V. Vertragspartner geworden ist.

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/ministerpraesident-armin-laschet-trifft-vorsitzenden-der-union-progressiver-juden

 

Ehrung für Lev Schwarzmann

Verleihung der Ehrennadel der Stadt Oberhausen an den langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Oberhausen „Perusch“ als Dank und Anerkennung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Verleihung der Ehrennadel der Stadt OberhausenVerleihung der Ehrennadel der Stadt Oberhausen

 

Unsere Satzung als PDF-Dokument

Unterzeichnung des Staatsvertrages des Landes Nordrhein-Westfalen am 21. März 2017 in Düsseldorf